Taschengeld-Apps ohne Karte und Konto: Vergleich 2026

Aktualisiert August 2026 · Geschrieben von Mark, Vater von drei Kindern und Macher von Piggo (das selbst im Vergleich steht – wir sagen es offen)

Kinderkonto-Apps wie Bling, Revolut <18 oder das Sparkassen-Girokonto sind eine gute Wahl, wenn das Kind eine echte Karte haben soll – aber sie kommen mit Abo-Kosten, Altersgrenzen und Identitätsprüfung. Viele Familien wollen etwas Einfacheres: den Überblick über das Taschengeld – wer hat wie viel, wann wird ausgezahlt, wofür wird gespart – ganz ohne Bankkonto und Karte. Die Eltern SIND die Bank; die App führt nur Buch.

Der Vergleich

AppPreisDeutschAufgaben m. BelohnungSparzieleBesonderes
PiggoKostenlos (Beta)✔ (+ 5 Sprachen)✔ m. Freigabe✔ + ZinsenGeschwister-Überweisungen, Wunschlisten, Aktien-Beobachtungsdepot, PWA (kein App-Store nötig)
KNAX (Sparkasse)Kostenlos(einfach)Virtuelles Taschengeldkonto mit Eltern-PIN – solide, aber ohne Aufgaben-Lohn-System und nur auf Deutsch
Finalino9,99 €/Jahr„Kein Konto, kein Geld, keine Karte" – pädagogischer Fokus ab 5 Jahren
EarnItGratis bis 2 Kinder(englisch, dt. Seite)Aufgaben-fokussiert, ohne Karten- und Bankdaten
NeatKidFreemium✔ (Punkte)Putzplan/Aufgaben-App – gute Motivation, aber keine Geldverwaltung
BomadFreemium✘ (englisch)Virtuelles Sparschwein mit Kinder-App, vor allem iOS

Alle Angaben nach bestem Wissen, Stand August 2026 – prüfen Sie immer die Seite der jeweiligen App. Und ja: Wir stehen selbst in der Tabelle. Deshalb nennen wir auch die Stärken der anderen.

So wählen Sie aus

Soll alles auf Deutsch sein – oder mehrsprachig?

KNAX und Finalino sind deutschsprachig, aber eben nur deutsch. Piggo läuft in sechs Sprachen, und jedes Familienmitglied wählt seine eigene – praktisch für zweisprachige Familien und wichtig, wenn die Kinder die App selbst benutzen sollen.

Sind die Aufgaben das Wichtigste?

Finalino, EarnIt und Piggo verbinden Aufgaben mit Belohnung. Die Unterschiede stecken im Detail: Piggo hat Eltern-Freigabe vor der Auszahlung, „Wer zuerst kommt"-Aufgaben, die sich alle Geschwister schnappen können, unbezahlte Pflichten (denn nicht alles in einer Familie kostet Geld) und Erinnerungen. Reine Aufgaben-Apps wie NeatKid motivieren gut – aber das Taschengeld-Konto fehlt dann.

Ist die Finanzbildung das Wichtigste?

Achten Sie auf drei Dinge: Sparziele, die das Kind selbst verfolgen kann, Zinsen (Zinseszins versteht man am schnellsten auf dem eigenen Sparkonto) und ein eigener Kinder-Login – das Kind soll seinen Kontostand selbst sehen, nicht auf Papas Handy mitschauen. Piggo hat alle drei; KNAX und Finalino haben Ziele und Kinder-Zugang, aber keine Zinsen.

Und die Sicherheit?

Der Vorteil der ganzen Kategorie: Es gibt kein echtes Geld zu verlieren. Keine Kartendaten, kein Bankzugang, keine Ausweisprüfung. Prüfen Sie stattdessen, ob die App werbefrei ist und die Daten der Kinder anständig behandelt – Piggo ist werbefrei, ohne Tracking, und jede Familie ist vollständig von allen anderen isoliert.

Fazit

Wer den vollen Werkzeugkasten kostenlos will – Taschengeld-Automatik, Aufgaben, Ziele, Zinsen, Geschwister-Überweisungen und ein Aktien-Beobachtungsdepot, mehrsprachig – landet bei Piggo; genau für diese Lücke haben wir es gebaut. Wer eine rein deutsche, von der Sparkasse getragene Lösung sucht, fährt mit KNAX solide. Und wer eigentlich eine echte Karte fürs Kind will, ist in dieser Kategorie falsch – dann führt der Weg zu Bling oder Revolut <18, Abo inklusive.

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